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Steffi Hentschke: Manchmal würde ich gern schreien

Steffi-Hentschke_cIlia-Yefimovich (C) Ilia Yefimovich

Lesung

📅 Freitag, den 27. März 2026
🕕 19:00 Uhr
🏠 Emil, Mandauer Berg 13, 02763 Zittau

🎫 Eintritt frei


Die Journalistin und Nahostkorrespondentin Steffi Hentschke stellt am Freitag, 27. März 2026, um 19:00 Uhr im Emil in Zittau ihr neues Buch „Manchmal würde ich gern schreien – Mein Ringen um eine Haltung im Nahostkonflikt" vor.

In ihrem aktuellen Buch verbindet die Autorin persönliche Erfahrungen mit politischer Analyse und journalistischer Recherche. Ausgangspunkt ist ihre erste Reise nach Israel und in die palästinensischen Gebiete im Jahr 2012. Was als Aufenthalt einer jungen Journalistin beginnt, wird für sie zum Beginn einer langjährigen Auseinandersetzung mit einer Region, deren Konflikte und Widersprüche sie fortan nicht mehr loslassen. Heute lebt und arbeitet sie als Korrespondentin in Tel Aviv und berichtet regelmäßig über politische und gesellschaftliche Entwicklungen im Nahen Osten.

Auf Reisen durch Israel, das Westjordanland, den Libanon und den Iran begegnet Hentschke Menschen mit sehr unterschiedlichen Perspektiven auf den Konflikt. In ihrem Buch beschreibt sie Gespräche, Beobachtungen und Erfahrungen, die zeigen, wie komplex und emotional aufgeladen die Debatten über Israel und Palästina sind – sowohl in der Region selbst als auch in Europa. Dabei geht es ihr weniger um einfache Antworten als um den Versuch, die Vielschichtigkeit der Situation auszuhalten und ein differenziertes Verständnis zu entwickeln.

Besondere Dringlichkeit erhält diese Auseinandersetzung durch die jüngsten politischen Entwicklungen und die Eskalation der Gewalt seit dem 7. Oktober 2023. Hentschke beschreibt, wie diese Ereignisse auch ihr eigenes journalistisches Arbeiten und ihr persönliches Ringen um eine Haltung geprägt haben. Ihr Buch ist damit zugleich Reportage, persönlicher Erfahrungsbericht und reflektierte Annäherung an einen der konfliktreichsten politischen Schauplätze der Gegenwart.

Mit der Lesung kehrt die 1988 in Zittau geborene Autorin für einen Abend in ihre Heimatstadt zurück. Neben Auszügen aus dem Buch wird sie über ihre Arbeit als Korrespondentin berichten und Einblicke in ihre Recherchen geben. Im Anschluss besteht Gelegenheit zum Gespräch mit der Autorin.

Die Veranstaltung wird organisiert und gefördert durch die Hillersche Villa, die Netzwerkstatt und die Partnerschaft f. Demokratie der Stadt Zittau sowie das Emil. Diese Maßnahme wird durch die lokale Partnerschaft für Demokratie der Stadt Zittau im Rahmen des Bundesprogramms ‚Demokratie leben!' durch das BMFSFJ unterstützt.

Link zum aufbau-Verlag.


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DAS TSCHECHISCHE ZITTAU / ČESKÁ ŽITAVA 2

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